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2019
Spartan Beast

Mein Training für den Spartan Beast

Ich versuche mich jedes Jahr zumindest einer sportliche Herausforderung zu stellen oder mir ein Ziel zu setzen. Dieser Beitrag widmet sich dem Training für den Spartan Beast. Wenn man Menschen dabei unterstützt ihre Ziele zu erreichen, ist es meiner Meinung nach ganz wichtig, sich selbst auch regelmäßig Ziele zu setzen, damit beim Prozess in Übung bleibt und als Vorbild vorangeht.

Im letzten Beitrag schilderte ich euch wie es mir beim Spartan Beast gegangen ist. Dieses Mal möchte ich euch einen kleinen Einblick in meine Vorbereitung dafür geben.  Wenn ich so an die letzten Jahre zurückdenke war fast jedes Jahr zumindest ein größeres sportliches Ziel dabei:

 

  • 2016 Ironman Austria in Klagenfurt, Zusätzlich Ski- und Bergtouren wie der Gran Paradiso, Glockner oder Ortler

 

  • 2017 Marathon in 3h in Verona, Haute Route auf Ski – von Chamonix nach Zermatt mit Besteigung des Monte Rosa

 

  • 2018 Ironman Austria in Klagenfurt

 

  • 2019 Spartan Beast in Oberndorf

 

 

Um sich weiter zu entwickeln ist es essentiell sich regelmäßig neuen Aufgaben zu stellen. Diese können im sportlichen Bereich sein, sollen aber ruhig woanders auch stattfinden. Auch auf persönlicher Ebene ist es sehr wertvoll Herausforderungen anzunehmen. Wichtig ist dabei zu beachten, dass diese liegen in Bereichen liegen, in denen wir uns normalerweise nicht bewegen. Also außerhalb unserer Komfortzone. Aber darauf werde ich in einem anderen Beitrag näher eingehen

 

Was mein sportliches Ziel und meine sportliche Herausforderung für das Jahr 2019 anging, fiel meine Wahl auf das Spartan Beast in Oberndorf. Zwei Freunde nahmen daran im letzten Jahr schon teil. Diese motivierten mich diese Challenge mit ihnen gemeinsam in diesem Jahr auszuprobieren.

 

Davor habe ich viel schon von Hindernisläufen gehört und gerade diese Vielseitigkeit der Anforderungen hat mich schon immer fasziniert. Da ich mich selbst als sportlichen Allrounder sehe und ganzheitliches Training mein Ansatz ist,  hat mich diese Kombination aus Berglauf, Hindernislauf, dazugehöriger Kraftkomponente und Technik angesprochen. Meine Vorbereitungen richteten ich auch dementsprechend an diese Anforderungen aus.

 

Sportlich aktiv bin ich ja praktisch das ganze Jahr über, denn es gehört für mich zu meinem Lebensstil und für mein Wohlbefinden einfach dazu. Spezifisch vorzubereiten fing ich mich aber praktisch mit dem Tag der Anmeldung an. Das war in etwa Ende Juni war an. So hatte ich noch gut zwei Monate Zeit mich auf diese Herausforderung körperlich und mental vorzubereiten.

 

Wie später auch der Wettkampf selbst, so gestaltete sich auch mein Training relativ abwechslungsreich. Ich ging regelmäßig laufen, vor allem im Gelände. Zusätzlich machte auch einige knackige Bergläufe mit bis zu 2000 Höhenmetern.

 

Das war etwas was ich bis zu diesem Zeitpunkt noch relativ wenig ausgeübt habe, aber woran ich immer mehr gefallen bekam. So konnte ich beispielsweise auf einige Gipfel laufen obwohl ich nur relativ wenig Zeit hatte quasi am Weg von einem Termin zum nächsten.  Das machte die ganze Sache noch einmal interessanter.  Denn eine Wanderung wäre sich bei einem kurzen Stopp am Weg wohl niemals ausgegangen.

 

Bergläufe bildeten die Basis für mein Training für den Spartan Beast

Hier ein paar Highlights:

  • Ein Lauf und Umrundung auf die Serles vom Stubailtal aus.
  • Auf die dicke Koschuta von Zell Sele aus
  • Eine Karawankenrnde von Bärensattel über den Weinasch, auf den hochstuhl und die Bielschitza, weiter zur Klagenfurterhütte und wieder zurück
  • Ein paar traumhafte Läufe während meines Urlaubes in Nordspanien. Unter anderem entlang der malerischen kantabrischen Küste und in einer eindrucksvollen Schlucht in den Picos de Europa, der Ruta del Cares
Trailrunning

An der kantabrischen Küste Nordspaniens

Berglauf

Berglauf auf die Serles mit Blick auf Innsbruck

Trailrunning

Karawankenrunde kurz vor dem Weinasch mit Blick auf die Julischen Alpen und den höchsten Berg Sloweniens, den Triglav

 

Ergänzend mache ich Cross Fit, HIIT Training und Kettlebell Übungen um auch die nötige Kraft zu haben, die man beim Spartan Race braucht. Das war wichtig, aber wie sich später herausstellte führte ich dieses Training für die sehr anspruchsvollen Hindernisse etwas zu selten durch. Insbesondere an Griffkraft mangelte es mir. Diese hätte ich wahrscheinlich nur durch klettern oder bouldern beziehungsweise spezifisches Griffkrafttraining bekommen.

 

Kettlebell Training

Outdoor Kettlebell Training

Outdoorfitness

Bauchmuskeltraining

Outdoorfitness

Klimmzüge

 

Ausgleich waren dazu für mich Mountain Biking und Wanderungen mit bis zu 2000 Höhenmetern und größerem Gepäck. Unter anderem auf den Großglockner und auf die abgelegenste Schutzhütte Spaniens.  Dazu kam im Urlaub Wellenreiten als ideales Training für die Rumpf und Schultermuskulatur sowie für das das Gleichgewicht.  Zuhause war es dann SUP Paddeln.  Für die Balance übte ich auch regelmäßig auf der Slackline.

 

Wellenreiten

Wellenreiten als Training für die Rumpf und Schultermuskulatur und die Balance

Großglockner

Auch ein Höhentraining, wie hier bei meiner Solo Tour auf den Großglockner durfte nicht fehlen.

 

Für meine Koordination und Reaktionsfähigkeit spielte ich auch immer wieder Tennis.  Zusätzlich kann ich es glücklicherweise als Trainer mit meinen Schützlingen in meiner Arbeit üben.

Im Grunde genommen sah das Training für den Spartan Beast nicht viel anders aus, als bei mir sowieso aussehen würde.  Das war auch ein weiterer Grund warum mir die Vorbereitung auf den Spartan Beast so sehr Spaß machte.

 

Wie es mir beim Spartan Beast dann im Rennen ging, könnt ich hier in meinem letzten Blogbeitrag nachlesen.

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