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06
02
2020

Mein Jahresrückblick 2019 – Ums Lernen geht es!

Ein kleiner persönlicher Jahresrückblick 2019 den ich heute mit euch teile. Nachdem wir uns noch am Anfang des Jahres befinden, passt das glaube ich noch. Es wird diesmal, anders als in anderen Jahren, keinen Rückblick über sportliche Höhepunkte, Reisen oder andere tolle Dinge geben. Denn sind wir uns ehrlich, das interessiert doch keinen Menschen. Und gerade das Internet ist ja nur so überschwemmt davon.

 

Es ist ja gut wenn man stolz auf seine Leistungen ist und das mit anderen teilt um Menschen zu inspirieren. Mache ich ja auch immer wieder mal. Dieses Mal möchte ich euch aber einen persönlichen Rückblick geben über viele Dinge, die ich in dem für mich nicht einfachem Jahr 2019 lernen durfte. Lernen und sich weiterzuentwickeln ist für mich das Wichtigste überhaupt. Wenn es gut geht, sieht man oft keinen Grund zur Veränderung und macht Dinge wie bisher. Lernen kann man oft aber wesentlich mehr wenn es eben nicht ganz “rund” läuft und man aus seiner Routine ausbrechen muss oder darf.

 

Nachdem 2018, das Jahr mit den größten Highlights meines Lebens auf allen Ebenen bisher für mich war, war 2019 sicher das Jahr mit den größten Herausforderungen und Rückschlägen. Aber das ist wahrscheinlich auch ganz normal so.  Das ist der Kreislauf des Lebens. Nach vielen Hochs muss auch wieder ein Tief kommen. So wie beim Wetter, so ist das auch im Leben und in allen anderen Bereichen auf unserer Erde und in der Natur. Für eine gesunde Balance braucht es immer beides: Hochs und Tiefs, Tag und Nacht,  Licht und Schatten, Ying und Yang Es kann nicht immer nur ständig bergauf gehen, denn dann würden wir wahrscheinlich auch irgendwann stehenbleiben und gar nichts mehr dazu lernen.

 

Jahresrückblick 2019

 

Das Wort Tief oder sonst ein negatives Wort möchte für meinen Jahresrückblick 2019 auf keien Fall verwenden, denn aus gab auch viele tolle Momente.  Alles in allem war das letzte Jahr für mich jedenfalls sehr herausfordernd und geprägt von vielen zum Teil leider sehr schmerzhaften Umbrüchen und Veränderungen.  Und genau deswegen, ist es auch aus positiver Sicht ein ganz spezielles Jahr für mich gewesen.

Da ich eben meistens ein positiver Mensch bin, bezeichne ich 2019 als das Jahr in dem ich am meisten bisher lernen durfte. Wenn alles gleich bleibt, verändert man oft nichts und genau das ist der größte Fehler. Deswegen sind schwierige Zeiten und Herausforderungen, auch wenn sie nicht immer angenehm sind oft extrem wichtig. Denn es geht im Leben nicht darum, dass man keine Fehler macht sondern darum, dass man sich ständig weiterentwickelt, an sich arbeitet und dazulernt. Manchmal eben auch Dinge verändert.

Also rückblickend kann ich jetzt glaube ich sagen, dass es bestimmt eines der wertvollsten Jahre in meinem ganzen Leben war und vielleicht auch bleiben wird. Wenn auch ganz sicher eines schwierigsten Jahre. Aber eines weiß ich ganz genau: Ich habe 2019 mehr als jemals zuvor über das Leben und über mich gelernt. Und genau deswegen, weil es eben nicht gerade einfach war, hat es angeregt zum Reflektieren über mich selbst, mein Leben und mein Verhalten nachzudenken und etwas zu ändern.

Genau das tut man leider viel zu selten wenn alles „wie geschmiert“ läuft. Man nimmt vieles für selbstverständlich hin, wenn über lange Zeit alles gut geht und hinterfragt wenige Dinge und schon gar nicht sich selbst.

 

Weil eben 2019 rückblickend so lehrreich und wertvoll war hier ein paar Dinge, die ich so gelernt habe:

 

  • Als Sportler weiß ich natürlich bestens über das Gesetz der Superkompensation, also kurz gesagt, dass es nach einer Belastung auch immer wieder eine Pause braucht,  Bescheid.

 

  • Körperlich habe ich auf diesen richtigen Wechsel zwischen Belastungsphasen und Ruhephasen immer geachtet. Dafür kenne ich meinen Körper schon recht gut und habe ein gutes Gespür dafür, wann es heißt ruhiger zu treten.

 

  • Geistig war ich aber ständig am Tun und habe definitiv meine Ruhephasen zu kurz kommen lassen. Das möchte ich in diesem Jahr ändern und ein erster Schritt dazu war jetzt meine soeben zu Ende gegangen Zeit in Indien verbunden mit einer Yogalehrerausbildung und viel viel Meditation. Yoga hatte ich davor ab und zu praktiziert. In den letzten eher selten. Irgendwie hat mir mein Bauchgefühl gesagt, dass es genau das ist, was ich jetzt brauche. Und auf mein Bauchgefühl war noch immer verlass.

 

  • Ich habe gelernt, wieder mehr auf mein Inneres zu hören. Ganz bei mir zu sein. Das geht aber nur, wenn man klare Gedanken hat und auch seinen Gedanken zwischendurch Ruhephasen schenkt, in denen man sie wieder ordnen und sortieren kann. Was in einer Zeit wie heute, mit sovielen Reizen und Möglichkeiten wahrscheinlich eine noch größere Herausforderung ist, als noch vor einigen Jahren,

 

  • Weiters habe ich gelernt, dass ich nicht immer etwas tun muss um mich produktiv und wertvoll zu fühlen.  Ich kann und darf auch einfach nur einmal sein.

 

  • Wie wichtig es ist, mein eigenes Ego manchmal zurückzuschrauben.

 

  • Wieder geduldiger zu werden und mir wieder mehr Zeit zu nehmen für die schönen kleinen Dinge im Leben.

 

  • In der Ruhe liegt die Kraft. Ein Spruch der schon seit langer Zeit existiert aber in unserer schnellebigen, hektischen Zeit aktueller denn je ist.

 

  • Mit Zeit wieder sparsamer umzugehen. Am Ende ist Zeit ist nämlich neben Gesundheit das Allerwichtigste und Wertvollste. Und man bekommt sie auch nicht mehr zurück. Alles andere meistens schon. Deswegen möchte ich sie nur mehr mit Menschen verbringen, die mir gu tun. Dafür mit denen umso mehr Zeit.

 

  • Mich noch mehr auf Dinge zu fokussieren, die ich beeinflussen kann. Und für alles andere keine Energie mehr aufzuwenden und mich schon gar nicht mehr darüber zu ärgern. Was man nicht ändern kann muss man akzptieren und was man ändern und selbst beeinflussen kann eben ändern!

 

  • Extrem dankbar zu sein, für alles was ich habe, insbesondere meiner Gesundheit!  Außerdem für die vielen positiven Menschen in meinem Umfeld, die mich tagtäglich inspirieren und mein Leben bereichern.

 

  • Es ein Privileg ist, jeden Tag einer Arbeit nachzugehen die mich voll und ganz erfüllt und in der ich das tun kann was meine Leidenschaft ist und mir gefällt: Menschen für Bewegung und Gesundheit zu begeistern und Menschen dabei zu unterstützen und zu coachen sich auf vielen Ebenen weiterzuentwickeln. Auch dafür bin ich sehr dankbar und ich danke den vielen Menschen mit denen ich zusammenarbeiten und sie auf ihrem Weg begleiten darf.

 

Und einiges andere durfte ich auch lernen…

Zusammenfassend mein Jahresrückblick 2019:

Ich sage danke 2019, dass ich soviel lernen durfte, du mir aufgezeigt hast wo meine Schwachstellen sind, ich mir dank dir wieder mehr Zeit zum Reflektieren genommen habe. Dadurch habe ich  wieder angefangen mehr an mir zu arbeiten um mich persönlich weiterzuentwickeln! Danke 2019!

Kommentar
2
Claudia

Sehr schön geschrieben und allesGute!

Philipp Troschl

Danke für dein Feedback! Liebe Grüße

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